Familienhobby Golf

Am Donnerstagmorgen erreichten mich zu Hause gleich mehrere SMS, in denen Spieler vom Schmitzhof aus fragten, wo ich denn mit meiner Kamera bliebe. Am Clubhaus empfingen mich dann Frau Findeisen, Hans Engelhardt und Josa Sieben, die mich netterweise persönlich über den Platz chauffierte. Die Freude über das Eltern-Kind-Turnier schien besonders groß zu sein.

Was ist das Spezielle gerade an dieser Veranstaltung? Während ich meine Fotos machte, aus denen mir eine zum Teil verblüffende Familienähnlichkeit entgegenstrahlte, kamen mir dazu einige Gedanken. Es müssen spezielle Emotionen im Spiel sein, wenn Mütter und Väter mit ihren Kindern bzw. „Golf-Adoptivkindern“ oder auch Großeltern mit ihren Enkelkindern ein Turnier bestreiten.

Sicher ist da zum einen die Freude darüber, einmal Zeit für- und miteinander zu haben. In Zeiten, in denen jedes Familienmitglied seinen eigenen übervollen Terminkalender hat, tut es gut, bei einem gemeinsamen Hobby nicht nur Bälle, sondern auch immer wieder Gedanken, Blicke oder Spieltipps austauschen zu können.

Außerdem konnte ich in den Gesichtern einen gesunden Familienstolz erkennen: Stolz der Eltern auf ihre gut geratenen Sprößlinge, die schon fast erwachsen sind, und auch Stolz der Kids auf ihre „Alten“, die nicht immer uncool sein müssen …

Der Spaß, den die „Family teams“ miteinander hatten, übertrug sich auch auf uns Zuschauer. Ich habe mich z.B. sehr gefreut, alte Bekannte wieder zu sehen, etwa Max Bursche, der mit seinem Vater Dietmar spielte, oder Franzi Thaler, die sich beim Spiel mit Papa Ulrich köstlich amüsierte. Das war sehr schön zu sehen.

Bis zum nächsten Mal!

 

Written by Harry Hamdan

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